JETZT NEU: Rehabilitation in der Physiotherapie-Praxis in Abtenau
R E H A
die kleine, feine Kur
Das Knie
Das Knie ist ein Gelenk, dessen Schwellung und Schmerz fast ausschließlich aufgrund von Überlastung entstehen. In der Reha ist unser Ansatz, mittels Führungswiderstand das Gelenk dabei zu unterstützen, sich selbst zu heilen und seine Stabilität wiederzuerlangen.
Die Hüfte
Die Hüfte ist ein Gelenk, das letztlich nicht allein für sich betrachtet werden kann, was seine Funktion betrifft. Da Hüfte und Wirbelsäule sich stets gegenseitig beeinflussen, ist neben der eigentlichen Hüfte auch immer der untere Rücken nach einer Hüftoperation miteinzubeziehen. Häufig liegt eine Hüftschwäche nicht an der Muskulatur selbst, sondern an den Nerven, die von der Wirbelsäule die Hüfte innervieren (versorgen).
Dementsprechend treten Beschwerden der Hüfte und Wirbelsäule, die gemeinsam auftreten, eher regelmäßig als ausnahmsweise auf.
Die Schulter
Die Schulter ist ein Gelenk, das mit seiner großen Beweglichkeit auch sehr anfällig für Dysbalancen ist. In der Reha beschränken wir uns auf Bewegungsabläufe bis 90 Grad. Dieses Bewegungsausmaß genügt für den vollständigen Muskelaufbau.
Speziell bei der Schulter wird in der Reha niemals ein Thera-Band zum Einsatz kommen!
Zugmaschinen und Gewichte eignen sich im Gegensatz zum Thera-Band sehr gut, um die Schulter wieder in Balance zu bringen.
Die Wirbelsäule – Rücken- und Bauchmuskeln
Die Wirbelsäule ist die Basis für alle anderen Gelenke des menschlichen Körpers. Für die Gesunderhaltung des Bewegungsapparates ist Rückentraining unerlässlich. Dabei kommen Gewichte sowie Zugmaschinen zum Einsatz.
Elektrotherapie?
Mit Elektrotherapie kann schon zu einem frühen Zeitpunkt begonnen werden. Dadurch ist es möglich, Schwellungen zu beeinflussen, weiteren Muskelabbau zu minimieren und auf schonende Weise Muskelfasern anzuregen.
Was unterscheidet uns von anderen Einrichtungen?
Oftmals werden Reha-Maßnahmen schon sehr früh nach einer Operation angeordnet. Wir trainieren jedoch erst mit Patient*innen, wenn diese in der Lage sind, Belastungen gegen Widerstand auszuführen, ohne danach mehr Schwellung zu bekommen. Der Zeitpunkt, wann dies möglich ist, variiert von Tagen bis Wochen postoperativ.
Für wen ist die Reha geeignet?
Grundsätzlich für jeden, der ein Gebrechen hat – sei es durch Verletzung, degenerativ oder auch durch eine Operation. Der Schwerpunkt liegt bei uns in der Wiederherstellung und der bestmöglichen Rückführung von Kraft und Funktion.
Warum stehen Genesung und Rückführung im Vordergrund?
Sobald eine Verletzung vorliegt, entsteht Schmerz, der einen normalen Bewegungsablauf unmöglich macht. Daher macht es auch keinen Sinn, Muskelaufbau zu betreiben.
Erst wenn eine Bewegung ohne Schmerz oder bis zu einem bestimmten Punkt schmerzfrei möglich ist, macht es Sinn, mit der Kräftigung zu beginnen.
Der Führungswiderstand
Um eine Bewegung auszuführen, müssen die Muskeln und deren Muskelfasern entsprechend arbeiten können. Der Führungswiderstand ist die Belastung, die ein Muskel benötigt, um ruhig und kontrolliert arbeiten zu können. Ist der Widerstand zu gering, kommt es zu Muskelzucken und die Bewegung ist unkontrolliert und ruckartig. Erst durch den entsprechenden Widerstand wird die Bewegung kontrolliert und ruhig ausgeführt. Ein Führungswiderstand ist noch kein Trainingsgewicht! Zu Beginn ist es sehr wichtig, dass die Bewegung ökonomisch ablaufen kann. Erst wenn die Bewegung wieder flüssig gewährleistet ist und dabei kein weiterer Schmerz entsteht, kann mit dem eigentlichen Muskelaufbau begonnen werden.
Dabei ist es wichtig, auf den Schwerpunkt des jeweiligen Muskels zu achten. Die oftmals falsch interpretierte Kraft ist dabei jedoch nicht entscheidend. Vielmehr geht es um das gezielte Ansteuern der jeweiligen Muskelfasern. So können Luxationen (Gelenkverrenkungen) vorgebeugt werden.
Wann sollte kein Training stattfinden?
Wenn dabei Schmerz auftritt oder sich verschlimmert. Oder wenn eine Schwellung aufgrund von Belastung besteht – sehr häufig nach Knie- oder Schulteroperationen, solange noch keine 90 Grad Bewegung erreicht wird.
Muskelfaser-Rekrutierung
Ein Muskel besteht aus vielen Fasern, die in ihrer Gesamtheit den Muskel bilden. Die einzelnen Fasern bestimmen die Führung des Muskels und seinen Bewegungsablauf. Je nach Belastungswinkel werden die Muskelfasern unterschiedlich beansprucht. Einseitige Belastungen oder einseitiges Training können zu Dysbalancen führen, die wiederum erneute Verletzungen fördern. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, Bewegungsabläufe und Übungen so zu wählen, dass die jeweils wichtigen Fasern mehr und die ohnehin schon zu starken Fasern weniger beansprucht werden.
Behebung von Dysbalancen – Muskelaufbau
Es gibt viele Möglichkeiten, wie Dysbalancen entstehen können. Die Hauptursache ist jedoch stets eine einseitige Belastung oder Überbeanspruchung. Für uns in der Reha ergeben sich daraus zwei Möglichkeiten: Entweder kann ein Muskel gestärkt oder geschwächt werden, um eine gesunde Balance wiederherzustellen. Die Schwächung erfolgt dabei über Detonisierung – Muskeldehnung – und ist positiv zu bewerten. Die andere Möglichkeit ist natürlich, den Muskel zu stärken und weiter aufzubauen im Sinne der Balance.
Übungen und Alltag
Letztlich spielt es für den Körper keine Rolle, ob er eine Übung ausführt oder einen Arbeitsschritt. Eine Bewegung ist Bewegung!
Und genau deshalb sollten der Alltag sowie häufige Arbeitsabläufe mit besprochen werden. Zum einen, um zu gewährleisten, dass das Muskelkorsett in Folge wieder stark genug ist, um den Alltagssituationen gerecht zu werden. Zum anderen, um erlernte Bewegungsabfolgen, wenn möglich, in den Alltag zu integrieren und somit die Muskelfasern entsprechend mehr einzusetzen, bevor Bewegungen wieder nur über die Strukturen Bänder, Sehnen und Gelenke getragen werden.
Maximale Rekrutierung bei minimalem Verschleiß
Die Muskeln bestehen aus einer Vielzahl an Muskelfasern. Oftmals wird dabei fälschlicherweise von Kraft gesprochen. Die Kraft eines Muskels entsteht aus Koordination und der möglichst maximalen Beanspruchung aller Muskelfasern. Ein gutes Muskeltraining zeichnet sich durch ein gutes Verschleißmanagement aus. Der Schwierigkeitsgrad lässt sich bei einem Krafttraining durch verschiedene Methoden intensivieren: über die Geschwindigkeit der Ausführung, über den Winkel, mit dem trainiert wird. Auch die Atmung spielt dabei eine wichtige Rolle. Gerade bei der Wirbelsäule ist es unerlässlich, die Atmung mit einzubeziehen. Dadurch wird die Körperhaltung aufrechterhalten und die Übung kann entsprechend und schonend ausgeführt werden. Erst wenn alle Möglichkeiten zur Intensivierung erschöpft sind, wird letztlich der Widerstand – das Gewicht – erhöht.
Warum keine vorgefertigten Übungsvorlagen?
Jeder Mensch besteht aus seiner eigenen individuellen Anatomie. Demzufolge müssen auch Übungen entsprechend angepasst und individualisiert werden. Immer wenn eine Übung zwar richtig instruiert wird, jedoch nicht an die Achsenstellung angepasst ist, leiden darunter die Gelenke. Ein Muskelaufbau kann dabei zwar dennoch stattfinden, aber mittelfristig werden die Gelenke falsch belastet und es entsteht noch mehr Arthrose.
Der Trainingsplan
Ein Trainingsplan richtet sich immer nach dem bestmöglichen Muskelaufbau bei gleichzeitig möglichst geringem Verschleiß. Je nach Ziel sollten dabei auch die Ernährung bzw. Supplemente eine Rolle spielen.
Individuelle Trainingspläne sind möglich und werden persönlich besprochen.
Seit 19 Jahren bin ich mit Leidenschaft als selbstständiger Physiotherapeut tätig. Nach einer erfolgreichen Umstrukturierung habe ich mich auf mobile Physiotherapie spezialisiert – direkt bei Ihnen zu Hause.
Aufgrund der großen Nachfrage freue ich mich, Ihnen nun zusätzlich auch eine vollständig barrierefreie Physiotherapie-Praxis in meinem Zuhause anbieten zu können.
Martin Klein, MBA
Physiotherapeut
Pichl 200
A-5441 Abtenau
Terminvergabe: Daniela Klein, Tel.: +43 676 7359571
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